![]() |
www.Pflegeverantwortung.deDie Community für pflegende Angehörige |
|
|||||||
Startseite
Themenübersicht
Linkliste
Buchladen
Souvenirs
|
| Pflegestufe beantragen Welche Erfahrungen macht man wenn man eine Pflegestufe beantragt. Erfahrungen mit dem ärtzlichen Dienst |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 |
|
Registriert seit: 31.08.2007
Ort: bei Nürnberg
Alter: 45
Beiträge: 91
|
Pflegestufe
Früher oder später ist ein Antrag auf Pflegestufe notwendig.
Hier findet man Orientierungswerte für den Zeitbedarf. Es lohnt sich auf jeden Fall, vor dem Besuch des MdK genau aufzulisten, welche Tätigkeiten gemacht werden, bzw. ein Pflegetagebuch zu führen. |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Registriert seit: 30.08.2007
Alter: 50
Beiträge: 4
|
Die Mutter eines Kollegen leidet seit Jahren unter Altersdemenz. Mein Kollege hat erhebliche Mühe gehabt, die Pflegestufe 1 zu bekommen.
Im Frühjahr diesen Jahres ist die Mutter nun in ein Pflegeheim gekommen. Die Betreuung zu Hause war nicht mehr zu realisieren, gar gefährlich (der Herd wurde vergessen, Kerzen wurden angezündet, sie "lief von zu Hause weg" um sich zu verlaufen oder orientierungslos im Straßenverkehr herumzuirren). Im Pflegeheim wurde sie nach 2 Monaten auf Stufe 2 und nach einem weiteren Monat auf Stufe 3 hochgestuft. Während man als privat Pflegender kaum die Pflegestufe 3 erhält (und die damit höhere Erstattung aus der Pflegekasse) bedeutet die Einstufung in einem Pflegeheim gleichzeitig auch die Erhöhung der Pflegekosten, die die Angehörigen zu tragen haben. Das ganze Pflegestufenkonzept scheint mir sehr unausgegoren oder zumindest einseitig ausgerichtet. Eine Hilfe für pflegende Angehörige scheint es nicht zu sein. |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Registriert seit: 31.08.2007
Ort: bei Nürnberg
Alter: 45
Beiträge: 91
|
Generell finde ich den Betrag, den man von der Pflegekasse bekommt, wenn der Angehörige zu Hause gepflegt wird, als zu gering bemessen.
Die Kosten für ein Pflegeheim sind ja viel höher. Meines Erachtens sollte es stärker honoriert werden (finanziell und selbstverständlich auch ideell!), wenn daheim gepflegt wird. |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Registriert seit: 30.08.2007
Alter: 50
Beiträge: 4
|
Darauf wollte ich letztlich hinaus. Die Idee der Pflegeversicherung ist ja keine schlechte. Jedoch ist die Umsetzung meines Erachtens sehr unausgegoren. Es geht hier offensichtlich weniger darum, pflegende Personen finanziell zu unterstützen sondern mehr darum, die Kosten für den Staat zu senken in dem das jeder Bürger in die Pflegeversicherung einzahlt, die dann den Zuschuß zahlt, den früher die öffentliche Hand dazugezahlt hat.
|
|
|
|
|
|
#5 |
|
Moderator
Registriert seit: 03.09.2007
Ort: Berlin
Alter: 65
Beiträge: 59
|
... der Staat sind "wir"
nicht Frau Merkel, Frau Schmidt & Co.; die "verwalten" nur unser (Steuer)-Geld. Das sollten wir beim Kritisieren nicht vergessen.
Wenn wir mit der Verwaltung nicht zufrieden sind, müssen wir uns engagieren, das kann auch per "lobby" geschehen. |
|
|
|
|
|
#6 |
|
Registriert seit: 31.08.2007
Ort: bei Nürnberg
Alter: 45
Beiträge: 91
|
Bundestagspetition wegen Pflegegeld
Es gibt eine Bundestagspetition, die sich eben mit diesem Missstand befasst.
Bitte bis 9.10.2007 mitzeichnen!
__________________
Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt. |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| pflegestufe |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|