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Pflegende sind außergewöhnlichen seelischen Belastungen ausgesetzt.
Niemand sollte Scheu haben hier Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Agression und Gewalt in der Pflege sind fast immer eine Folge der Überforderung und Vereinsamung.
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Die oft langjährige Pflege führt fast jeden an seine Grenzen. Es entstehen oft Ängste, Verzweiflung, Selbstzweifel, Schuldgefühle.
Oft kommt es vor, dass diese sich auch zu einer echten Depression entwickeln. Das muss nicht sein. Niemand sollte sich schämen Hilfe zu suchen, bei solchen Problemen ebenso, wie bei Rückenschmerzen.
Die Scham Hilfe für seelische Probleme in Anspruch zu nehmen ist nicht nur unberechtigt, sie ist dumm.
Der Psychologe ist niemand der einem die Probleme löst, er ist nicht der Seelendoktor aus amerikanischen Filmen, der Besuch dort ist keine Niederlage.
Der Psychologe hilft die Probleme selbst zu lösen, indem man sich der eigenen seelischen und gedanklichen Verstrickungen besser bewusst wird.
Der Psychologe wird von der Krankenkasse bezahlt. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Oktober 2009 um 08:13 Uhr |
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