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Nachrichten rund um die Pflege
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Der "PflegeTÜV" ist seit einiger Zeit unterwegs, wir berichteten.
Aber wie alles hat auch die Situation im Heim immer mehrere Ursachen und mehrere Optionen etwas zu verbessern. Es reicht nicht, sich auf staatliche Stellen zu verlassen. Es ist auch hier nötig, dass man selbst Verantwortung übernimmt und sich kümmert.
Dieser kurze Abriss zum Stichwort Heimbeirat soll zeigen, dass es durchaus Wege gibt sich einzubringen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Es ist auch eine Möglichkeit mehr zu erfahren, besser informiert zu sein und sachlich besser zu kritisieren.
Bürgerliches Engagement gehört auch dazu. Sich um seine Angehörigen zu kümmern kann auch bedeuten den Einfluss wahrzunehmen, der geboten wird.
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Die Pflegekasse leistet Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung, wenn ...
Die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens 14 Stunden in der Woche in seiner häuslichen Umgebung pflegt.
... so die Regelung. Mehr Infos dazu hier auf unseren Seiten. Maßgebend für die Feststellung der 14 Stunden ist dabei bisher stets das Gutachten des MDK.
Dies könnte sich grundsätzlich ändern:
In einem vom VdK erstrittenen Urteil wird festgestellt,
... dass der Pflegebegriff ganzheitlich aufzufassen sei. Deshalb müsse auch der zeitliche Aufwand für familiäre Pflege und Betreuung berücksichtigt werden, der nicht aus Mitteln der Pflegeversicherung finanziert wird. Das betreffe insbesondere auch die Erfüllung kommunikativer Bedürfnisse der Pflegebedürftigen (Aktenzeichen: L 4 R 46/08 - LSG Rheinland-Pfalz).
Der entscheidende Teil ist "der nicht aus Mitteln der Pflegeversicherung finanziert wird", denn damit verliert das Gutachten des MDK seine Bedeutung als alleiniger Maßstab für die Bemessung des zeitlichen Aufwands. Nach Auffassung des VdK wären hier auch Menschen mit "eingeschränkter Alltagskompetenz", beispielsweise Demenzkranke, betroffen. Es wäre dann zu klären, ob auch die Pflegestufe null ausreicht. Allerdings gelten auch diese Personen als pflegebedürftig im Sinne des Gesetzes, obwohl die Voraussetzungen für eine Pflegestufe (I - II) nicht vorliegen. Der ganzheitliche Pflegebegriff könnte aber auch hier zu den erforderlichen Zeiten führen, ohne dass die Schwelle zur Pflegestufe bei der Grundpflege erreicht wird.
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Die Spitzenorganisation der Gesetzlichen Krankenkassen und des Medizinischen Dienstes haben in einer gemeinsamen Presseerklärung die Ergebnisse der ersten Heimüberprüfungen und einen ersten Ergebnisüberblick veröffentlicht.
Hier der erste Überblick:
In der Zeit vom 1. Juli bis Mitte September wurden in ganz Deutschland die ersten 1057 Pflegeheime nach den Regeln der neuen Pflegenotenvergabe geprüft. Der erste Eindruck: in knapp der Hälfte der Heime möchte ich nicht leben müssen. "Durchschnitt" oder "ausreichend" klingen nicht nach großem, auch menschlichem Engagement. Wer einen geliebten Menschen in einem Heim unterbringen muss, wer Verantwortung für die Unterbringung in einem Heim trägt, will nicht sagen müssen: Na ja, geht so, Das ist nicht genug für ein gutes Gewissen und erst recht nicht genug für die Pflegebedürftigen. Wenn man auch die Einzelnoten sieht, dann verdunkelt sich der zuerst recht gute Eindruck - leider.
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Die Koalitionäre in Berlin beraten über ihre Pläne, diese Zeit nutze ich um ein Urteil des Sozialgerichts Dortmund auszugraben:
Der Sozialhilfeträger muss Heimpflegekosten nicht übernehmen, wenn der Pflegebedürftige mit einem Bestattungsunternehmen einen Bestattungsvertrag schließt, der eine unangemessen hohe Treuhandeinzahlung beinhaltet.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle 86-jährigen Rentnerin aus Kamen, die mit einem örtlichen Bestattungsunternehmen einen Vertrag zur Ausführung ihrer Beerdigung geschlossen hat. Als Gegenleistung zahlte sie vorab 8000,- Euro an das Unternehmen, wobei ein etwaiger Überschuss nach Abzug aller Kosten dem Sohn zukommen sollte.
Es ist richtig, dass Vermögen auch für die Pflege verwendet werden soll, aber wo findet sich die Grenze?
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Deutschlands zur Zeit wohl prominentestes Gesicht der Pflege ist Stefan Krastel. Seine Probleme stehen für viele Betroffene. Ihn hat die Pflege seiner Mutter arm gemacht. Er ist ein Gesicht der Pflege, das den politisch Verantwortlichen wohl nicht gefällt.
Zu viel Volk? Zu dicht an der Wirklichkeit? Kein eleganter Lobbyist, einfach ein Mensch wie Du und ich?
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Eine gute Idee, aber leider sehr schlecht gemacht: Geben Sie der Pflege Ihr Gesicht.
Wie schreibt das Ministerium auf seiner Website zum Auftakt der Aktion:
Geben Sie der Pflege Ihr Gesicht Pflegende – ganz gleich, ob beruflich, ehrenamtlich oder familiär – engagieren sich täglich für ein würdevolles Leben anderer. Hier berichten unsere Pflege-Botschafterinnen und Pflege-Botschafter, warum sie diese wichtige Arbeit leisten und was das Besondere an ihrer Tätigkeit ausmacht.
61% der Pflegebedürftigen werden durch Angehörige gepflegt. 100% der Bilder zeigen professionelle Pflegekräfte.
Warum sind zum Start der Aktion keine pflegenden Angehörigen dabei? Hat man sie vergessen? Sind sie unwichtig?
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Wer im Pflegefall auf Betreuung zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung angewiesen ist, hat in der Regel Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Häufig reicht diese Grundsicherung jedoch nicht aus und es kommt zu finanziellen Engpässen. Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung kann dann die Lücke zwischen den Leistungen der Pflegepflichtversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten schließen. Um Kosten und Leistungen der privaten Pflegezusatzversicherungen besser vergleichen zu können, bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen für Interessierte einen kostenlosen Vergleich an. Bei der Entscheidung für die richtige Pflegezusatzversicherung hilft ein kostenloser EDV-gestützter Vergleich* der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Verbraucher erhalten dadurch einen Überblick über Kosten und Leistungen der privaten Pflegezusatzversicherung und können besser bewerten, ob und wann z. B. eine Pflegekosten- oder eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist.
Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden: Downloadlink
Mehr Info hier: VZ-Info Zusatzversicherung |
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Wie wird die Pflege in den Parteien gesehen? Wir fragen nach der 24-Stunden-Pflege, nach der Attraktivität der Pflegeberufe, nach der privaten Vorsorge, die nicht das Sozialamt anrechnet.
Wichtig sind neue Ideen und unkonventionelles Denken. Geld alleine kann die Probleme nicht lösen. Es finden sich in den Antworten durchaus interessante und konkrete Aussagen. Oft da, wo man sie so nicht erwartet.
In diesen Tagen sind wieder Meldungen über die Finanzsituation der Pflegeversicherung in allen Medien. Sinkende Einnahmen und wachsende Zahlen an Pflegebedürftigen ergeben ein Krisenszenario.
Sofort ist die Diskussion auf einen erhöhten Beitrag gerichtet, oder es wird einfach festgestellt, dass der bisherige Beitrag den wachsenden Bedarf, besonders an Pflegekräften, nicht finanzieren kann.
Welche Auswege sind denkbar?
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Miteinander reden, andere fragen im
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