Strategien zur nachhaltigen Sicherung zukünftiger Pflege- und Produktivitätspotenziale in einer alternden Gesellschaft in Europa stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts an der TU Dortmund.
Das Projekt möchte mit Kooperationspartnern aus Deutschland, England, Italien und Polen zeigen, dass eine konfliktarme Vereinbarung von Beruf und Pflege möglich ist, wenn die entsprechenden betrieblichen und sozialpolitischen Maßnahmen geschaffen werden.
Zur Entwicklung neuer Konzepte, die eine bessere Koordination gewährleisten, sind nach Meinung des Forscherteams gemeinsame Anstrengungen aller beteiligten Akteure erforderlich – insbesondere der erwerbstätigen Pflegenden und der Arbeitgeber.
Für das Projekt suchen die Forscher noch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine ihnen nahestehende Person (60 Jahre und älter) für mindestens 10 Stunden pro Woche begleiten, pflegen und/oder betreuen für ein persönliches Interview (Dauer ca. eine Stunde).
Die Interviews werden noch bis März 2010 geführt.

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