Werden es Roboter sein, die uns das Essen darreichen, den Toilettengang begleiten oder uns Gesellschaft leisten? Menschliche Zuwendung könnte dann zu einem Luxusfaktor werden, auf den die Mehrheit unserer Gesellschaft verzichten muss, …
Thema im Deutschlandfunk
Ist das wirklich ein Weg? Entwürdigen die computergesteuerten Emotionen die Menschen?
Roboter sind Maschinen, sie können dort eingesetzt werden, wo Maschinen sinnvoll sind, wenn man diese Grundaussage beibehält ist es vorstellbar.
Ein Lifter, der mitdenkt, ein Staubsauger, der selbstständig arbeitet, ein Roboter der Essen durch die Gänge fährt und bereitstellt, ein Gerät, das kontrolliert ob der Herd aus ist, ein Messgergerät, eine Maschine die feststellt ob jemand gestürzt ist, ob jemand ansprechbar ist. Das scheint mir sinnvoll.
… Im Alltag sollen ihnen die Roboter das Leben erleichtern, indem sie bei lästigen oder beschwerlichen Aufgaben helfen; dazu gehören etwa das Heben von schweren Gegenständen, Aufräumen, das Ein- und Ausschalten Haushaltsgeräten und die Wohnung in Ordnung halten. Schließlich sollen die Roboter soziale Funktionen übernehmen, wie etwa daran zu erinnern, Medikamente zu nehmen, den Arzt anzurufen oder feststellen, wo sich andere Menschen aufhalten. Das Pflegepersonal hielt zudem noch die Überwachung von Lebensdaten für eine sinnvolle Aufgabe, sowie darauf zu achten, dass das Haus nachts abgeschlossen ist. …
Die künstliche Robbe "Paro" ist Kuscheltier, oder der erste Versuch durch künstliche Reaktionen Mitfühlen vorzutäuschen, und so ein Schritt auf dem Weg zur computergesteuerten Emotinsbefriedigung? Das mag in Ordnung sein, wenn sich das ein Erwachsener kauft. Aber ist es noch vertretbar, wenn hier einem dementiell Erkrankten eine künstliche Emotion vorgespielt wird?
Info zu "Paro" der künstlichen "Therapie-Robbe".
Schlimm, schädlich, gefährlich ist der Versuch Maschinen zu schaffen, die Gefühle simulieren. Wenn an Demenz erkrankte Menschen mit maschinell simulierten Gefühlen "versorgt" werden, dann ist das würdelos. Gefühle, oft sehr intensive und tiefe Gefühle, sind vielleicht das, was diesen Menschen noch geblieben ist.
Einsatz der künstlichen Robbe bei einem Alzheimerpatienten: Video (Download)
Bemerkenswert: Ein menschliches Aussehen ist nicht erforderlich. Einige lehnten es sogar ab, dass der Roboter so etwas wie ein Gesicht hat.
Quelle: Golem.de
… Im Alltag sollen ihnen die Roboter das Leben erleichtern, indem sie bei lästigen oder beschwerlichen Aufgaben helfen; dazu gehören etwa das Heben von schweren Gegenständen, Aufräumen, das Ein- und Ausschalten Haushaltsgeräten und die Wohnung in Ordnung halten. Schließlich sollen die Roboter soziale Funktionen übernehmen, wie etwa daran zu erinnern, Medikamente zu nehmen, den Arzt anzurufen oder feststellen, wo sich andere Menschen aufhalten. Das Pflegepersonal hielt zudem noch die Überwachung von Lebensdaten für eine sinnvolle Aufgabe, sowie darauf zu achten, dass das Haus nachts abgeschlossen ist. …

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