Die Zahl der demenziell Erkrankten wird zunehmen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat sich schon 2005 folgendes Ziel gesetzt:Trotz des ökonomischen Drucks sollen Menschen mit Demenzerkrankungen ein menschenwürdiges Leben führen können und die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung erhalten.
Daher ist das Leuchtturmprojekt Demenz entstanden. Dazu gehört auch die Internetseite "Demenz-Leitlinie", die Informationen für alle Gruppen darstellt, die mit dem Thema Demenz befasst sind, alle die damit leben müssen. Informationen für Ärzte und Pflegende aber auch für Betroffene, deren Partner und Angehörige.
Die Seite gibt auch ganz praktische Ratschläge und Empfehlungen zum Umgang mit schwierigen Situationen und Verhaltensweisen von Autofahren bis Krankenhausaufenthalt. Aber auch Informationen über Medikamente oder Empfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten.
Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Inhalte sich an so genannten "Leitlinien" zum Thema Demenz und damit am neuesten Stand der Wissenschaft orientieren.
Was sind "Leitlinien", und warum sind sie wichtig?
"Leitlinien" sind auf wissenschaftlichen Studien beruhende Aussagen, die als Entscheidunghilfe für Ärzte und Pflegende bei der Behandlung und der medizinischen Therapie dienen. Leitlinien dienen auch dazu allen Betroffenen eine gleichmäßig gute und wissenschaftlich gesicherte Behandlung zur Verfügung zu stellen.
"Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Feststellungen, um die Entscheidungen von Ärzten, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Patienten über angemessene Gesundheitsversorgung für spezifische klinische Umstände zu unterstützen." (Wikipedia)
Das Projekt wird von den Universitätskliniken Freiburg und Hamburg durchgeführt.

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