ZweiFingerSchritt 1 zur Pflegestufe
Vorbereitung und Beschaffung von Informationen

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ZweiFingerSchritt 2 zur Pflegestufe
Beantragung der Pflegestufen,
der Besuch des Gutachters

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Schritt 3 zur Pflegestufe
Einstufung durch die Kasse,
notfalls: Widerspruch

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Schritt 4 zur Pflegestufe
Umsetzung der Leistungen.
Pflegestufen 1, 2, 3

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Aktuelle Seite: HomePflegeWGWas ist eine WG? Warum ist sie kein Heim?

Was ist eine WG? Warum ist sie kein Heim?

Was ist eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen?
Wohngemeinschaften sind in der Regel in normalen, großen Wohnungen eingerichtet.
In einer WG sollten acht bis zehn Bewohner leben. Meist haben sie einen vergleichbaren Pflegebedarf.
Ursprünglch wurden WGs für dementiell Erkrankte Menschen eingerichtet. Heute gibt es WGs aber für ein breites Spektrum von Menschen mit unterschiedlichen Anforderungen, wenn auch noch immer ältere, dementiell erkrankte Menschen die ganz überwiegende Zahl der Bewohner der WGs bilden. Dies hat aber weniger eine prinzipielle oder sachlich bedingte Ursache, sondern liegt eher am tatsächlichen Bedarf.
Die Pflege in einer WG ist ambulante Pflege. 
 
Warum ist eine WG kein Heim?
In einer WG schließen die Bewohner zwei getrennte Verträge.
Einen Mietvertrag für das Zimmer, das sie bewohnen.
Einen Pflegevertrag mit einem ambulanten Pflegedienst, der die Betreuung gewährleistet.
Kann ich in einer WG den Pflegedienst wechseln?
Bei einer WG müssen Vermieter und Pflegedienst stets getrennt sein, dies gibt den Bewohnern die Möglichkeit den Pflegedienst zu wechseln. 
In einer WG sind die Bewohner der Auftraggeber des Pflegedienstes, sie haben das Recht den Pflegedienst zu wechseln. Allerdings ist es in der Praxis notwendig, dass ein gemeisamer Pflegedienst alle Bewohner betreut.
Der Pflegedienst muss die Versorgung rund um die Uhr garantieren. In der Praxis sollten tagsüber mindestens zwei Mitarbeiter ständig anwesend sein.
Mindestens eine davon muss eine examinierte Pflegekraft sein.  
Nachts muss eine Betreuung ebenfalls gewährleistet sein.
Daraus ergibt sich, dass in der Regel deutlich mehr Personal für jeden Bewohner zur Verfügung steht als im Pflegeheim. 
Ein guter Pflegedienst sollte mehr als die pflegerische Versorgung anbieten.
Sie sollte einen Sozialarbeiter beschäftigen, der den Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen unterstützt, der aktivierende Angebote für die Bewohner unterstützt. Es sollten Zusatzleitungen organisiert werden. Das reicht von der Anregung medizinisch sinnvoller Leistungen wie Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie bis zu einem Spaziergehdienst, gemeinsamen Unternehmungen, Biografiearbeit, Musizieren, was immer die Bewohner der WG brauchen.
"Dahein statt Heim", der Vorrang der häuslichen Pflege - Es steht im Gesetz.
SGB XI § 3 Vorrang der häuslichen Pflege
Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Leistungen der teilstationären Pflege und der Kurzzeitpflege gehen den Leistungen der vollstationären Pflege vor.
Manche WGs sind "TÜV-geprüft" - Was bedeutet das?
Bisher gibt es noch keine "amtlichen" Regeln und Prüfkriterien für die häusliche Pflege. 
Der TÜV-Rheinland bietet aber eine Zertifizierung für Pflegedienste und Heime an. Hierbei prüft er:
Grundlagen der pflegerischen Versorgung
Aufbau- und Ablauforganisation der Pflege und Versorgung
Pflegeprozessgestaltung
Pflegedokumentation
Umsetzung pflegefachlicher Grundlagen
Qualifikation des Personals
die technische und in der stationären Pflege die räumliche Ausstattung
Hauswirtschaftliche Versorgung
Soziale Betreuung
Hygiene und Infektionsschutz
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