ZweiFingerSchritt 1 zur Pflegestufe
Vorbereitung und Beschaffung von Informationen

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ZweiFingerSchritt 2 zur Pflegestufe
Beantragung der Pflegestufen,
der Besuch des Gutachters

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Schritt 3 zur Pflegestufe
Einstufung durch die Kasse,
notfalls: Widerspruch

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Schritt 4 zur Pflegestufe
Umsetzung der Leistungen.
Pflegestufen 1, 2, 3

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Aktuelle Seite: HomePflegetagebuch

Pflegetagebuch

Das Pflegetagebuch soll dazu dienen, dass man die erbrachten Pflegeleistungen deutlich zum Ausdruck bringen kann. 
Das ist sinnvoll, schon um für sich selbst einmal eine klare Erfassung der Daten zu haben. Sehr schnell wird eine der kleinen, selbstverständlichen Hilfestellungen übersehen. Man nimmt sie kaum noch wahr, aber sie sind für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und für die Einstufung wichtig.

Ein Pflegetagebuch erleichtert es auch für sich selbst ein genaueres Bild davonezu haben, wie viel Zeit man tatsächlich jeden Tag aufwändet. Man kann so ein deutlicheres Bild der eigenen Situation bekommen.

Wichtig: Auch die Uhrzeit (Morgen, Mittag, Abend, Nacht) festhalten. Nacht ist für die Pflegeversicherung die Zeit von 22.00 Uhr abends bis morgens um 06.00 Uhr. Das kann besonders bei Patienten mit gestörtem Tag/Nacht-Rythmus von Bedeutung sein.
Notieren Sie auch den zeitlichen Aufwand für familiäre Pflege und Betreuung.


Immer wieder werden bestimmte Pflegeleistungen aus Scham oder schlicht aus Vergesslichkeit nicht angegeben. Zum Beispiel manche Dinge rund um die Intimpflege oder Unterstützung auf der Toilette. Das sind schambelastete Bereiche, aber gerade diese sind wichtig für die Frage Einstufung in der Pflegeversicherung. Werden sie verschwiegen oder unterbewertet, kann sich das im ungünstigsten Fall nachteilig auf die Festsetzung der Pflegestufe auswirken.


Man muss ein solches Tagebuch nicht immer und dauernd führen, aber etwa während zwei Wochen vor der Einstufung, vor dem Besuch des Gutachters, kann es nützlich sein. Man kann dann den Zeitaufwand abschätzen und es dem Gutachter vorlegen.

Niemand ist verpflichtet ein privates Pflegetagebuch zu führen. Niemand kann Einsicht in dieses Pflegetagebuch verlangen.


Anders ist dies bei einer beruflich tätigen Pflegestation, diese muss über ihre Tätigkeiten genau buch führen. Das ist dann eine "Pflegedokumentation". Der Pflegebedürftige und seine Bevollmächtigten haben das Recht diese Pflegedokumentation ein zu sehen. Sie muss in der Wohnung der Pflegebedürftigen aufbewahrt werden.

Eine gute Vorlage für ein Pflegetagebuch finden Sie hier: Pflegetagebuch Vordruck von pflege.de

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