ZweiFingerSchritt 1 zur Pflegestufe
Vorbereitung und Beschaffung von Informationen

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ZweiFingerSchritt 2 zur Pflegestufe
Beantragung der Pflegestufen,
der Besuch des Gutachters

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DreiFinger - © pilarts - Fotolia.com

Schritt 3 zur Pflegestufe
Einstufung durch die Kasse,
notfalls: Widerspruch

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Schritt 4 zur Pflegestufe
Umsetzung der Leistungen.
Pflegestufen 1, 2, 3

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Aktuelle Seite: HomeWohin im Pflegefall Pflegeheim - WG - Daheim, ambulante PflegePflegeWG - ambulante Pflege

PflegeWG

Was ist eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen?

Auch die Pflege in einer WG ist ambulante Pflege. 

Warum ist eine WG kein Heim?

Auf was muss ich bei der Auswahl einer Pflege-Wohngemeinschft achten?  

Kann ich die WG wechseln?

Wer hat die Aufsicht?

Kann ich in einer WG den Pflegedienst wechseln?

Manche WGs sind "TÜV-geprüft" - Was bedeutet das?

Welche Kosten entstehen in einer PflegeWG?

"Dahein statt Heim", der Vorrang der häuslichen Pflege - Es steht im Gesetz.

Die Wohngemeinschaft

Was zuhause verloren geht -
es ist in der Wohngemeinschaft möglich
clear.gifOft eskaliert die Situation zuhause bevor es zur Einsicht kommt, dass die Pflege nicht mehr zu bewältigen ist. Es reift die Entscheidung den Partner, die Eltern in professionelle Pflege zu geben. Gleichzeitig entsteht die Scham, weil man seinen Angehörigen nicht "abschieben" will.

Diese Scham ist falsch und sie schadet den Pflegenden ebenso, wie dem Gepflegten.
Es kommt im häuslichen Umfeld die Situation die weder für den Erkrankten noch für den Pflegenden erträglich ist.

Wenn zwei Menschen zusammenleben, einer davon aber dementiell erkrankt, gibt es irgendwann keine Kommunikation, keine soziale Interaktion mehr zwischen den Partnern, weil die nicht einseitig funktionieren kann. Hinzu kommen Probleme aus dem medizinisch- pflegerischen Bereich, die nicht mehr zu beherrschen sind.

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Was ist eine WG? Warum ist sie kein Heim?

Was ist eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen?
Wohngemeinschaften sind in der Regel in normalen, großen Wohnungen eingerichtet.
In einer WG sollten acht bis zehn Bewohner leben. Meist haben sie einen vergleichbaren Pflegebedarf.
Ursprünglch wurden WGs für dementiell Erkrankte Menschen eingerichtet. Heute gibt es WGs aber für ein breites Spektrum von Menschen mit unterschiedlichen Anforderungen, wenn auch noch immer ältere, dementiell erkrankte Menschen die ganz überwiegende Zahl der Bewohner der WGs bilden. Dies hat aber weniger eine prinzipielle oder sachlich bedingte Ursache, sondern liegt eher am tatsächlichen Bedarf.
Die Pflege in einer WG ist ambulante Pflege. 
 
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Kosten und Sonderleistungen in einer PflegeWG

Die Kosten in einer Wohngemeinschaft sind grundsätzlich nicht niedriger als bei einer Heimunterbringung.

Sie bestehen aus drei Hauptelementen:

Den Kosten des ambulanten Pflegedienstes, hier können die Sachleistungen der Pflegeversicherung in nspruch genommen werden
Den Kosten für den Mietvertrag. Hierbei ist es üblich, die Gesamtkosten nach der Größer der einzelnen Bewohnerzimmer umzulegen. Eine individuelle Erfassung der Heizkosten, des Stromverbrauchs, des Warm- Wasserverbrauchs ist nicht möglich.
Den laufenden kosten des Haushalts. Z.B. Lebensmittel
Ein Taschengeld für die einzelnen Bewohner.

Grundsätzlich  können für alle Positionen Hilfen bei dem zuständigen Sozialhilfeträger in Anspruch genommen werden.

Wenn in der Wohngruppe eine Pflegekraft (es muss keine Pflegefachkraft sein) tätig ist, die neben den pflegerischen Tätigkeiten auch organisatorische und verwaltende Tätigkeiten übernimmt, dann erhalten Pflegebedürftige (also jeder einzeln, nicht die Gruppe) einen Zuschlag in Höhe von 200€ monatlich.
Dieser Zuschlag erfordert grundsätzlich keinen besonderen Antrag, es erschedint aber sinnvoll, die Pflegekasse zu informieren, denn sie weis ggf. nicht in welcher Wohnform der Pflegebedürftige lebt.
Diese Leistung muss ggf. dem Sozialhilfeträger angezeigt werden. 

Für Wohngemeinschaften kann ein Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen jetzt auch für gemeinsam genutze Verbesserungen gewährt werden. Also für Umbauten, die nicht nur einem sondern mehreren Bewohner zu Gute kommen. Hierbei gilt ein Höchstbetrag von 10.228 € pro Maßnahme.

Maßnahmen, die einzelnen Pflegebedürftigen individuell zuzuordnen sind bleiben davon unberührt.

Gründungszuschuss:
Als Anschubfinanzierung wird die Gründung einer PflegeWG mit maximal 10.000€ gefördert, um Maßnahmen zur Barrierefreiheit und zur altergerechten Umgestaltung zu finanzieren. Diese Leistung wird zusätzlich zu den "normalen" Leistungen für Umbauten gezahlt. Dazu muss die Gründung einer ambulant betreuten wohngruppe nachgewiesen werden.
Aber: Dieser Anspruch ist bis zum 31.12 2015 und auf einen Gesamtbetrag von 30 Millionen Euro bgrenzt.

Fazit: Pflegebedürftige in Wohngemeinschaften erhalten eine Zusatzleistung von 200€ mtl. Es gibt Vorteile bei Umbau und Gründung einer PflegeWG.

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